Kratzer und schürfwunden

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KRATZER UND SCHÜRFWUNDEN

WAS SIND HAUTSCHÜRFUNGEN, HAUTKRATZER, SCHNITTWUNDEN UND NARBEN?

Im Frühling, wenn die Saison der häufigen Aktivitäten im Freien beginnt, treten Verletzungen der Haut häufiger auf, da wir weniger Kleidung tragen und die Haut den äußeren Einflüssen direkt ausgesetzt ist. Die Verletzungen treten in der Regel in Form von oberflächlichen oder tieferen Schürfwunden und Kratzern auf. Unabhängig von der Jahreszeit kann es auch bei der Hausarbeit, vor allem in der Küche oder draußen im Garten, schnell zu Schnitt- oder Stichwunden kommen. Sobald die Wunde wieder verheilt ist, können Sie mit der entsprechenden Pflege die Narbenbildung verhindern. Bei jedem Menschen verläuft die Narbenbildung unterschiedlich: bei einigen sind die Narben kaum sichtbar, während sie bei anderen wiederum sehr ausgeprägt sein können.

WAS SIND DIE SYMPTOME?

Eine Schürfwunde entsteht, wenn die Haut kräftig gegen eine raue Oberfläche reibt. Dabei werden kleine Blutgefäße (Kapillaren) verletzt und die Wunde blutet. Die Schürfwunde ist oft großflächig, weshalb es wichtig ist, dass die Wunde möglichst schnell richtig versorgt wird und sich nicht mit Schmutz und Bakterien infiziert. Auf dem Kratzer bilden sich oft Bluttropfen und die Wunde blutet ganz nah an der Oberfläche

Eine Schnittwunde hat glatte Wundränder und kann, wenn sie tief ist, auch ziemlich stark bluten. Durch den Schnitt können auch die Muskeln, Sehnen und die Nerven unter der Haut verletzt werden. Wenn die Wunde nicht gesäubert wird, kann sie sich infizieren oder entzünden. Anschließend wird ein steriler Verband (z. B. ein Mullverband oder eine Kompresse) auf die Wunde gelegt.

Die Einstichstelle ist eine schmale, tiefe Verletzung, die durch das Eindringen eines schmalen Gegenstandes (z. B. eines Nagels, der die Haut durchdringt) entsteht. Die Einstichstellen bluten kaum, trotzdem kann es zu inneren Verletzungen kommen. Oft scheinen die Wunden auf den ersten Blick verheilt zu sein, was wir irrtümlicherweise einem erfolgreichen Heilungsprozess zuschreiben. Aber manchmal kann es später noch zu schlimmen Infektionen (Tetanus) kommen.

Bei einer weit geöffneten Wunde kann sich auch eine Narbe bilden.

WAS TUN BEI SCHÜRFWUNDEN UND NARBEN?

Spülen Sie die Schürf- oder Kratzwunde mit einer physiologischen Kochsalzlösung oder unter fließendem Wasser aus und behandeln Sie die Stelle mit einem Spray mit aktiven Sauerstoffverbindungen und ionisiertem Silber, das die Haut reinigt, oxygeniert und die Regeneration sowie den Heilungsprozess beschleunigt und antiseptisch wirkt.

Da die Haut verletzt ist, empfehlen wir die Verwendung von Produkten und Inhaltsstoffen, die die Regeneration der Haut unterstützen:

  • Entzündungshemmende Salben, die Fischöl enthalten, welches reich an Vitamin D, Vitamin A und Omega-3-Fettsäuren ist;
  • Produkte mit Ringelblume wirken antimikrobiell und entzündungshemmend und unterstützen die natürliche Hautregeneration;
  • Zinkoxid-Produkte wirken so, dass sie das Wundsekret an sich binden (Absorbent) und haben eine antiseptische Wirkung;
  • Produkte mit dem Wirkstoff Dexpanthenol, der sich in der Haut in Panthontensäure (Vitamin B5) umwandelt, was die Erneuerung des Epithels beeinflusst, die Wundheilung unterstützt und entzündungshemmend wirkt;
  • Präparate mit Hyaluronsäure liefern die notwendige Feuchtigkeit für einen beschleunigten Heilungsprozess und sind daher eine ausgezeichnete Wahl. Der Zusatz von ionisiertem Silber verstärkt die antimikrobielle Wirkung noch.

Achten Sie darauf, dass alle Splitter und sämtlicher Schmutz aus dem verletzten Hautbereich entfernt werden. Oberflächliche Schürfwunden werden nicht abgedeckt. Spülen Sie mehrmals täglich die Fibrinbeläge, die sich beim Ausscheiden des Blutwassers bilden und wie weißer Schleim aussehen, gründlich aus. Verwenden Sie dazu eine physiologische Kochsalzlösung oder eine Lösung mit aktiven Sauerstoffverbindungen. Auf diese Weise kontrollieren Sie die Heilung und entfernen die entstandene Kruste, unter der sich Bakterien angesammelt haben können.

Bei einer tieferen Schürfwunde decken Sie die Wunde mit einem sterilen Mullverband ab. Andere Materialien (Textilien) sind nicht geeignet, da sich dort Bakterien ansammeln können.

Sollte die Wunde so tief sein, dass sie die Haut durchdringt und eine schmerzhafte Rötung entsteht, dann eitert die Wunde und die Körpertemperatur steigt. In diesem Fall müssen Sie einen Arzt aufzusuchen, der in den meisten Fällen ein Antibiotikum verschreibt.

Sollte die Wunde stark bluten, drücken Sie einen sterilen Wundverband (z. B. aus Mull) auf die verletzte Stelle.

Wenn Sie sich draußen im Freien (z. B. durch Sturz beim Laufen) oder bei der Arbeit (im Garten oder auf dem Feld) verletzen, sollten Sie besonders vorsichtig sein. In der Erde kommen häufig die Bakterien Clostridium tetani vor, die eine Tetanus-Infektion verursachen können, was alle paar Jahre einmal vorkommt. Prinzipiell sind alle Bakterien gefährlich, wobei den meisten Grund zur Sorge vor allem Bakterien geben, die gegen die herkömmlichen Antibiotika (MRSA, VRE, ESBL) bereits resistent sind und häufig in Krankenhäusern vorkommen. Die beste Prophylaxe ist die umgehende Versorgung der Wunde mit einer Lösung mit aktiven Sauerstoffverbindungen und ionisiertem Silber. Diese wirken komplementär und bieten der Haut, die sehr schnell austrocknen kann, die notwendige Pflege.

NARBEN

Sobald die Abschürfung oder die Wunde verheilt sind, geht es darum, die Narbenbildung zu verhindern. In der Regel lässt sich die Narbe durch Einmassieren mit fetthaltigen Cremes oder mit Silikonpflastern, die auf die verletzte Stelle aufgelegt werden, sowie mit Produkten, die das verhärtete Gewebe der Narbenumgebung aufweichen, effektiv behandeln.

Sie können mit der Narbenbehandlung und -vorbeugung beginnen, wenn kein weißes Sekret mehr abgesondert wird, die Wunder verheilt ist und sich wieder neues Gewebe bildet. Eine noch effektivere Möglichkeit zur Behandlung der entstehenden Narbe ist die Versorgung der Haut mit Sauerstoff (mit aktiven Sauerstoffverbindungen), wodurch die Regeneration der Haut beschleunigt wird und sich die Narbe verkleinert oder gar vollständig verschwindet. Narben müssen mit Sonnencreme LSF 50 vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sich sonst an der Stelle der Narbe ein dunkles Hautpigment bilden kann.

ENIKAM EMPFIEHLT:
OXILVER® Skin Solution

OXILVER® Skin Solution ist eine Kombination von aktiven Sauerstoffverbindungen und ionischem Silber mit leicht antiseptischer Wirkung, die mit Hilfe des Oxygenierungsprozesses die Hautgeneration beschleunigt. Der freigesetzte Sauerstoff in Form von Bläschen auf der Hautoberfläche reinigt und pflegt die Haut, während Hyaluronsäure und Aloe vera für eine intensive Befeuchtung sorgen und die Elastizität, Spannkraft und Geschmeidigkeit erhöhen.

OXILVER® Skin Gel empfehlen wir insbesondere zur Pflege von Narben und Verkrustungen, da die chemischen Eigenschaften eine noch intensiverer Wirkung und Aufweichung ermöglichen.

Anwendung:
Mind. 3x/Tag. Bei einer Narbenbildung ist die Zugabe einer Fettphase in Form von pflegender Emulsion, Creme, pflanzlichen Ölen u. Ä. sehr wichtig, um der Haut ausreichende Elastizität zu gewährleisten.

Über den Autor

Dominika Tompa Majcen
Magister der Pharmazie

Wissenschaftlerin, Innovatorin und Unternehmerin mit einem groβen Erfahrungsschatz und einer Fülle von Kenntnissen, die sie nutzen möchte, um Menschen zu helfen. Mehr >>

Dominika Tompa Majcen 
Magistra farmacije

Znanstvenica, inovatorka in podjetnica z veliko izkušnjami in ogromno znanja, ki ga želi uporabljati za pomoč ljudem. Več >>