DERMATITIS
WAS IST DERMATITIS?
Dermatitis ist ein allgemeiner Begriff, der eine entzündliche Reaktion der Haut beschreibt. Sie kann viele Ursachen haben und in vielen Formen auftreten. Gewöhnlich handelt es sich um einen trockenen, juckenden, geröteten und geschwollenen Hautausschlag. Bei einer kurzfristigen Dermatitis können sich kleine Bläschen und Pusteln auf der Haut entwickeln, während sich bei einer langfristigen Dermatitis flache Papeln bzw. Flechten bilden. Es gibt verschiedene Formen von Dermatitis: das atopische Ekzem (Neurodermitis), das allergische Kontaktekzem, das seborrhoische Ekzem, das Stauungsekzem (hypostatisches Ekzem) und das nummuläre Ekzem.
WELCHE SYMPTOME TRETEN AM HÄUFIGSTEN AUF UND WIE SEHEN SIE AUS?
Die einzelnen Formen von Dermatitis unterscheiden sich voneinander und treten an verschiedenen Körperteilen auf. Die Diagnose wird mithilfe einer Anamnese (Bericht über die Vorgeschichte und den Krankheitsverlauf) unter Berücksichtigung der betroffenen Hautareale gestellt.
Einige der häufigsten Formen von Dermatitis:
- Das atopische Ekzem (Neurodermitis) kommt bei Babys oft als Ausschlag auf Stirn, Kopfhaut und Wangen vor, wobei sich die Hautveränderungen auch auf Schultern, Arme und Beine ausbreiten können. Bei dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung bilden sich leuchtend rote, nässende Flecken, die mit lauter winzigen Knötchen (Bläschen) übersät sind. Bei Schulkindern handelt es sich um eine gerötete Hautverdickung, die sich abschuppt und am häufigsten an Stellen auftritt, wo sich Hautfalten bilden: am Ellbogen und in der Halsbeuge. Bei Erwachsenen treten die entzündlichen Hautveränderungen vor allem im Gesicht, am Hals, auf der Kopfhaut, am Oberkörper und in den Körperbeugen auf. Bei einer Neurodermitis können sich die Symptome eine Zeitlang verbessern, später aber erneut wieder ausbrechen. In Slowenien leiden etwa 40.000 Menschen an Neurodermitis, wobei im Kindsalter vor allem Jungen davon betroffen sind.
- Allergiebedingte Kontaktdermatitis (allergisches Kontaktekzem). Bei dieser Form von Dermatitis handelt es sich um eine verzögerte hypersensitive Reaktion des Immunsystems. Die Erkrankung bricht aus, sobald die Haut mit dem Allergen in Berührung kommt, auf das sie beim ersten Kontakt übermäßig empfindlich reagiert hat (Sensibilisierung), obwohl der Organismus erst bei der erneuten Berührung eine heftige Reaktion zeigt. Die Haut ist gerötet und juckt. Mit der Zeit können sich auf der Haut auch winzige Hautknötchen (Papeln) oder Bläschen bilden, die aufplatzen und die Haut nässen. Anschließend verkrusten die aufgeplatzten Bläschen. Sobald sich die Entzündung wieder beruhigt hat, kann sich die Haut auch etwas schälen, bevor sie verheilt. Wenn die Haut noch länger dem Allergen ausgesetzt wird, kann der Zustand in eine chronische Krankheitsphase übergehen.
- Seborrhoisches Ekzem Diese Erkrankung äußert sich in Form einer Hautentzündung, die mit der Talgdrüsen-Überproduktion zusammenhängt. Typisch dafür sind trockene, schuppige Hautstellen bzw. eine trockene oder fettige Kopfhaut (Schuppen), die oft von einem starken Juckreiz begleitet sind. In schlimmeren Fällen bricht das serborrhoische Ekzem auf der Kopfhautlinie, an der unteren Stirnpartie, hinter und auf den Ohren, an der Nasenwurzel oder in der Nasiolabialfalte aus. Häufig breitet es sich auch auf den Hals und den oberen Bereich des Brustkorbs aus. Das seborrhoische Ekzem (umgangssprachlich Gneis) geht oft mit Juckreiz und Kribbelgefühl einher und die Kopf- und Gesichtshaut verfärbt sich gelblich. Dabei ist die Ausscheidung von Sebum bzw. Talg (dem von der Haut abgesonderten Fett) ganz normal. Das seborrhoische Ekzem führt aber nicht zu Haarausfall.
WAS SIND DIE AUSLÖSER?
Die verschiedenen Formen von Dermatitis werden durch verschiedene Mechanismen ausgelöst. Solche Faktoren sind z. B. Allergene, Chemikalien-Überempfindlichkeit, Stress und bestimmte Nahrungsmittel.
- Das atopische Ekzem tritt am häufigsten bei Menschen auf, die eine genetische Veranlagung für Allergien haben (z. B. für Bronchialasthma, Heuschnupfen, allergische Bindehautentzündung, Nesselsucht).
- Allergisches Kontaktekzem. Diese Form der Dermatitis bricht an den Körperteilen aus, die mit Substanzen in Berührung gekommen sind und eine Allergie auslösen können, wie verschiedene Metalle (Schmuck), Kosmetikprodukte, Hygieneartikel (Seife), Reinigungsmittel, Lederwaren, Gummi (Latex) u. Ä.
- Seborrhoisches Ekzem. Eine wichtige Rolle bei diesem Dermatitis-Typ spielt auch der Zustand der Mikroorganismen in der Haut, z. B. die Anzahl der Hefepilze der Gattung Pityrosporum. Das seborrhoische Ekzem tritt häufiger bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen (Parkinson) oder HIV auf. Genetische Faktoren sowie emotionaler oder körperlicher Stress und klimatische Verhältnisse können die Krankheit auch beeinflussen. Das serborrhoische Ekzem kann aber auch einer Schuppenflechte vorausgehen oder mit ihr verbunden sein (Seborrhiasis)
WIE KOMMT ES ZUR ANSTECKUNG BZW. ÜBERTRAGUNG?
Dermatitis ist nicht ansteckend, sie ist aber sehr unangenehm und lästig.
DERMATITIS - WAS KÖNNEN SIE DAGEGEN TUN?
Zuerst müssen die Auslöser, die die Entstehung der Ekzeme verursacht haben, entfernt werden. Durch den gezielten Ausschluss der Allergene und Reizfaktoren aus der Ernährung, den Räumen und den Reinigungsmitteln sowie durch ausreichenden Schlaf und einen gesunden Lebensstil können auch hochwertige Körperpflegeprodukte die Beschwerden wirksam lindern und bekämpfen.
Bei einer Dermatitis ist es sehr wichtig, mit einer leichten Emulsion für eine erhöhte Fettphase zu sorgen, damit die Haut ausreichend Schutz, Spannkraft und Feuchtigkeit bekommt. Eine ausgiebig befeuchtete und elastische Haut regt auch die Regeneration der betroffenen Hautstellen an.
Zur Verfügung stehen zahlreiche wirkungsvolle Produkte
- zur Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit mit Hyaluronsäure, Panthenol, Aloe vera, 3 bis 10 % Harnstoff usw.
- zum Erweichen der Haut und zur Bildung eines Schutzfilms auf der Hautoberfläche eignen sich Pflanzenölextrakte wie Oliven-, Argan-, Nachtkerzen- und Hanföl sowie Kakaobutter, pflanzliche Karitébutter, Bienenwachs, Vaseline, Lanolin …
- mit ionisiertem Silber hat eine entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkung;
- mit Auszügen aus speziellen Hafersorten sowie
- Pflanzenextrakte mit entzündungshemmenden Eigenschaften wie Kamille oder Ringelblume.
Wenn trotz der Selbsthilfe doch noch ein Arzt aufgesucht werden muss, dann wird er zur Entzündungs- und Juckreizhemmung ein Kortikosteroid (entzündungshemmendes Medikament) in Creme- oder Salbenform sowie ein Antihistamin (Medikament, das die allergischen Symptome lindert) als Tablette oder Sirup verschreiben. Lokale Kortikosteroide bekämpfen die Krankheit zwar nicht, aber sie können den Zustand der Haut vorübergehend verbessern.
Als ganz besonders wirksam haben sich Produkte mit Hyaluronsäure erwiesen, die eine bis zu 1000-mal größere Menge an Wasser im Verhältnis zu ihrer molekularen Masse an sich binden und daher der Haut ausgiebig Feuchtigkeit spenden. Produkte mit Extrakten der Aloe Vera–Pflanze sind ebenfalls die richtige Wahl, um die Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit zu versorgen und ihre Spannkraft zu verbessern. Außerdem kühlen und beruhigen sie die Haut und fördern den Heilungsprozess. Zusätzlich werden noch Präparate empfohlen, die die Haut ausreichend mit Sauerstoff versorgen (Oxygenierung), z. B. Produkte mit aktiven Sauerstoffverbindungen, mit deren Hilfe die Erneuerung (Regeneration) der Haut beschleunigt wird.
Optimal geeignet sind Produkte, die die Haut hydrieren (befeuchten), reinigen, oxygenieren und regenerieren.
Dabei müssen wir aber auch auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend essentiellen Fettsäuren (Fische, Nüsse, Samen, Avocado…) achten, die für die Bildung der Zellmembran wichtig sind.
ENIKAM EMPFIEHLT:
OXILVER® Skin Solution
Aktive Sauerstoffverbindungen in Kombination mit ionischem Silber, Hyaluronsäure und Aloe vera sind die optimale Wahl, denn sie spenden der Haut ausreichend Feuchtigkeit und helfen gegen spröde, trockene, verhornte und juckende Haut. Die Lösung und das Gel unterstützen die Regeneration und versorgen die Haut mit Sauerstoff: Sie wirken leicht antiseptisch und oxygenieren, pflegen und reinigen die Haut.
Hyaluronsäure und Aloe vera spenden der Haut intensive Feuchtigkeit und verleihen ihr mehr Spannkraft, Elastizität und Geschmeidigkeit.
Anwendung:
2-3x/Tag. Verwenden Sie OXILVER® Skin Solution Spray vor allem auf größeren Hautpartien (Körper, Ellenbogen, Fersen, Knie) und OXILVER® Skin Gel auf kleineren oder fleckigen Hautpartien (Gesicht, Schläfen, etc.). Wenn eine intensivere Hauterweichung erforderlich ist, können OXILVER® Skin Solution und Gel gleichzeitig verwendet werden. Eine Hautpflege mit einer leichten Pflegeemulsion, pflanzlichen Ölen oder anderen Produkten, die der Haut ausreichend Schutz und Elastizität bieten, ist unerlässlich.
Über den Autor
Dominika Tompa Majcen
Magister der Pharmazie
Wissenschaftlerin, Innovatorin und Unternehmerin mit einem groβen Erfahrungsschatz und einer Fülle von Kenntnissen, die sie nutzen möchte, um Menschen zu helfen. Mehr >>
Dominika Tompa Majcen
Magistra farmacije
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